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Andi | 11.12.2007 | 14:07
...das passt nicht unbedingt zusammen (Lärm- und Umweltbelastung). Der Hafen ist nicht gerade leise und "sauber" ist er auch nicht unbedingt. Aber ist das nicht generell ein Problem, wenn man Wohngegend mit Gewerbegebieten zusammenlegen will?
Andi | 11.12.2007 | 13:51
Hallo Frau Feldmann,
Sie haben mich offensichtlich falsch verstanden. Mir geht es schon um den gesamten Hafen, in dem ich arbeite und in dem ich meine berufliche Zukunft sehe! Ich fordere vom Hamburger Senat, in den Ausbau einer leistungsfähigen Infrastruktur zu investieren und zwar im gesamten Hafenbereich. Dennoch entsteht bei mir hier der Eindruck, dass gerade dies nur halbherzig getan wird und man stattdessen eher über eine teilweise "Umnutzung" des Hafens nachdenkt. - Übrigens mit rein visionären Argumenten. Fakt ist hingegen, dass eine leistungsfähige Infrastruktur und bei gutem Dienstleistungsangebot, eben auch in Marktnischen, der Standort insgesamt für Reedereien und vorallem die Verlader attraktiv bleibt. Deshalb: Suchen Sie den Dialog mit den betroffenen Unternehmen! Denken Sie über eine sinnvolle Modernisierung der Infrastruktur der Gewerbeflächen im Hamburger Hafen nach. Vielleicht bleibt dann ja auch noch Platz für schicke Bauwerke, die gut mit Gewerbeflächen harmonieren!
Andi | 11.12.2007 | 13:08
Hallo Frau Feldmann,
danke für den Hinweis auf den Tiefseehafen in Cuxhaven. Dieser dürfte aber eher den großen Terminals jenseits des alten Elbtunnels Konkurrenz machen, wo die ganz großen Container-Schiffe festmachen. NIcht aber die Multi-Purpuse-Terminals. Im Übrigen ist Qualität der Dienstleistung ein nicht zu vernachlässigender Standortfaktor. Wenn es Hamburg gelingt ein qualitativ hochwertiges Dienstleistungsangebot zu halten und auszubauen sowie eine Leistungsfähige Infrastruktur zu bieten, so wird auch der Standort Hamburg weiterhin für Verlader interessant bleiben. Und wie sieht die Realität aus: Das Süd-West-Terminal im Steinwerder Hafen bekommt gerade ein tieferes Hafenbecken, platzt aber ansonsten aus allen Näten. In diesem Gebiet herrscht ein chronischer Platzmangel, die Leistungsfähigen Unternehmen daran hindern, ihr Dienstleistungsangebot auszubauen.-Will man da nicht gegensteuern? Wo sind die freien, scheinbar nicht genutzten Flächen für kühne, "schicke" Bauprojekte?
Andi | 11.12.2007 | 10:58
Frage: Ist denn die heutige Demokratie überhaupt repräsentativ. Wieviele Menschen nehmen überhaupt am poitischen Dialogen teil, interessieren sich überhaupt für Politik? Diese Plattform ist zumindest dafür geeignet sich schnell ein Bild über die Stellungnahmen und Standpunkte angagierter Mitbürger zu machen. - Diese können sich hinterher nicht vorwerfen lassen, sie hätten nichts getan. Wenn diese Online-Diskussion wirklich dazu beiträgt eine politische Willensbildung zu unterstützen, dann ist sie gelungen. Über eine geeignete Überschrift kann man wie so oft lang und breit Streiten ohne wirklich etwas konstruktiv-inhaltliches beizutragen. Vielleicht diskutiert man deshalb so leidenschaftlich über so etwas wie Überschriften.
Mit freundlichen Grüßen
Andi | 11.12.2007 | 10:47
Entschuldigung, aber ich habe etwas gegen "es werden neue Arbeitsplätze geschaffen." Frage: "Was passiert denn mit den vorhandenen QUALIFIZIERTEN Arbeitsplätzen, die mittel- bis langfristig durch dieses Bauvorhaben gefährdet sein könnten? Sollen Logistik-Fachkräfte, wenn Sie denn nicht in andere Hafenstädte ziehen müssen, eine vom Arbeitsamt bezahlte Umschulung für den Einzelhandel machen, um dann auf die "NEUEN" Arbeitsplätze umzusteigen. Mir fällt dazu ein Lied ein: "Es könnte so einfach sein, ist es aber nicht!" Allen Ernstes glaube ich auch nicht, dass die derzeit im betroffenen Hafenteil arbeitenden Menschen so ohne weiteres eine Beschäftigung in der NEUEN Hafencity finden. Die Folgekosten trägt dann wieder einmal der Steuerzahl.
Mit freundlichen Grüßen
Andi | 11.12.2007 | 10:36
Ich denke an das Terminal am Schuppen 48 und das Süd-West-Terminal im Steinwerder Hafen und dann sind natürlich noch die Umschlag- und Packstation in der Afrika- und Indiastraße. Inwieweit der Indiahafen betroffen ist entzieht sich allerdings meiner Kenntnis. Trotzdem nochmals: Die Lärmbelastung und die Belastung durch Feinstaub würde ich nicht unterschätzen. Ich wohne etwa in 1-2 Km Luflinie vom Tollerort-Terminal entfernt, aber den Staub, u.a. vom Terminal, bekomm ich trotz Baumbestand ab.
Mit freundlichen Grüßen
Andi | 10.12.2007 | 09:31
...und wie sieht es mit der Lärmbelästigung in der Nähe liegender Terminals aus? Diese arbeiten im 24Std. SChichtdienst. Welche Konzepte gibt es zum Lärmschutz (Feinstaubbelastung etc.)?
Andi | 09.12.2007 | 16:46
Die Diskussion zeigt, welches Konfliktpotential in diesem Projekt steckt. Man sollte sich wirklich Fragen, wie Wohn- und Gewerbefläche miteinander harmonieren und was man wirklich will? Einen konsequenten und modernen Hafenausbau zur Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen oder eine Besiedlung wertvoller, vielleicht nicht richtig genutzer, aber dennoch begehrter Gewerbefläche? Letzteres hätte wohl einen Verdrängungseffekt zur Folge, der Arbeitsplätze kostet und schließlich auch zu lasten des Steuerzahlers geht, der dann die Folgekosten zu tragen hätte. Mein Vorschlag: Sorgfältig das "Für" und "Wider" dieses Projektes abwägen und sich nicht von Hochglanzpräsentationen der Investoren und Architektur-Büros blenden lassen. Vielleicht hilft es auch, sich einmal mit den Gründen von gescheiterten, kühnen Bauvorhaben zu beschäftigen.
Andi | 07.12.2007 | 20:13
In der Hafencity entstehen derzeit Luxuswohnungen. Das weckt Begehrlichkeiten! Es gibt übrigens nicht nur den Hanshafen sondern in unmittelbarer Nachtbarschaft den Steinwerder Hafen und Indiahafen. Dort werden nicht Schrottautos sondern u.a. hochwertige Industrieanlagen "Made in Germany" verschifft! Diese TErminals arbeiten rund um die Uhr und machen auch Lärm! Dies könnte Begehrlichkeiten nach Standortverlagerungen wecken! - Übrigens in Berlin gab es auch mal ein kühnes Wasserbauprojekt, die Havel-City und dies ist kräftig in die "Hosen" gegangen, weil nämlich niemand wirklich dort hinziehen will. Ach ja, beim Thema Umzug dachte ich dann eher an qualifizierte Mitarbeiter, die dann mangels Job nach Bremen, Bremerhaven usw. ziehen müssten um ein etwa gleichwertigen Job zu bekommen.