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der erste gute entwurf
von tombola 14.11.2007 | 08:47

nachdem die stadt die realisierung der immer gleich aussehenden gebäude (stahl, glas, beton) ermöglicht und Hamburg mittlerweile aussieht wie HH (Hadi Hamburg), kommt es bei einem wirklich guten entwurf zu solchen problemen. auch wenn ich die bereits realisierten gebüde in der Hafencity langweilig finde und ich sicher bin, dass schon in wenigen jahren alles veraltet aussieht, ist die brücke gelungen und zukunftsweisend. eine architektonische perle. die stadt bekommt eine weiter elbüberquerung und gibt dafür das grundstück. die brücke sollte so wie von herrn Teherani entworfen gebaut werden!






Kommentar
Langweile hoch Drei
von Karl-Ludwig Diehl   |   19.11.2007 | 18:08
Das klang unmißverständlich:
"auch wenn ich die bereits realisierten gebüde in der Hafencity langweilig finde und ich sicher bin, dass schon in wenigen jahren alles veraltet aussieht, ist die brücke gelungen und zukunftsweisend."

Die Idee einer Living Bridge ist gut,
aber der Teherani-Entwurf langweilig.

"eine architektonische perle. die stadt bekommt eine weiter elbüberquerung und gibt dafür das grundstück. die brücke sollte so wie von herrn Teherani entworfen gebaut werden!"

Das sollen eher Säue vor Perlen geworfen werden. Der PKW-Riegel mit Begleitcontainerlandschaft ist wohl besser nicht zu bauen.
Hamburg will eine bessere Living Bridge.
K.L.Diehl
bitte sachlich bleiben
von Moderator   |   19.11.2007 | 18:16
Hallo Karl-Ludwig Diehl,

ich möchte Sie bitten, bei allem Engagement doch sachlich zu bleiben.

Viele Grüße,
Birgit Hohberg
(Moderation)
Versachlichung...
von Karl-Ludwig Diehl   |   20.11.2007 | 07:27

Frau Hohberg,
Sie schrieben:
"ich möchte Sie bitten, bei allem Engagement doch sachlich zu bleiben."

Ich bin gerne sachlich.
K.L.Diehl
Hamburg will....
von lamy   |   20.11.2007 | 08:36
@Diehl: Wieso wollen Sie definieren was Hamburg will?

Ich finde den Teherani-Entwurf im Großen und Ganzen nicht schlecht. Gut gefällt mir der Doppelriegel mit der Durchgangsschneise für Fussgänger in der Mitte und die Idee des darunter liegenden Fahrdecks. Nur würde ich mir eine optisch etwas aufgelockerte Außenfassade wünschen.
@lamy
von Karl-Ludwig Diehl   |   20.11.2007 | 20:41

Da las ich:
"@Diehl: Wieso wollen Sie definieren was Hamburg will?"

Ich lebte lange Zeit an der Harburger
Chaussee und in Wilhelmsburg. Vergeblich
wartete ich darauf, daß der Freihafenzaun
endlich verschwindet.
Ich denke, es gibt wesentlich mehr Leute,
die über Hamburg nachdenken, als gewußt
wird. Warum sollte ich das nicht auch tun?
Die Stadt kann neue Qualität gewinnen.
Auch und gerade mit einer Living Bridge.

"Ich finde den Teherani-Entwurf im Großen und Ganzen nicht schlecht."

"Nicht schlecht" ist kein Gütesiegel.

"Gut gefällt mir der Doppelriegel mit der Durchgangsschneise für Fussgänger in der Mitte und die Idee des darunter liegenden Fahrdecks."

Da darf meines Erachtens kein PKW-Verkehr
fließen. Dieses Fortbewegungsmittel kommt
täglich mehr in die Krise. Das Öl wird knapp, usw. Der Kleine Grasbrook sollte zugleich ein Zukunftsinstrument für ganz neuen Städtebau darstellen. Zu einer solchen
Innovation muß die Living Bridge intelligent
hinführen. Teherani hat eine Altstruktur
des funktionalistischen Städtebaus ver-
innerlicht, der auf der Ausbreitung des
Autos beruht. Die Stadtgebiete zergliedern
sich, weil es die Autos gibt. Wir brauchen
aber wieder Städte, wo hauptsächlich zu
Fuß gegangen wird. Vertikaler ÖPNV wäre
ganz nützlich. Das sind kürzere Wege wie in
die Breite einer Stadtfläche. Zwischen
den Vertikalen Verkehrsmittel läßt sich
prima zu Fuß gehen.

"Nur würde ich mir eine optisch etwas aufgelockerte Außenfassade wünschen."

Diese langen Riegel widerspiegeln den
Autoverkehrsfluß überdramatisch. Aber
das Bauwerk sollte "das zu Fuß gehen"
symbolisieren. Denn Fußgänger möchten
kleinteilige und verspielte Fassaden,
die das Auge beschäftigen. Zu diesen
Gestaltungselementen gehören Bögen und
Gewölbe der Durchgänge, usw.
Rechtwinkligkeit ist eigentlich out für ein
solches Bauwerk.
Die monumentalen Y-Stützen helfen da
wenig weiter. Für Brücken, die bewohnt
sind, gibt es wesentlich sinnvollere Formen-
sprachen.
K.L.Diehl
@Karl-Ludwig Diehl
von lamy   |   20.11.2007 | 23:43
Sie wünschen sich "...kein PKW-Verkehr". Entschuldigung, aber das ist doch nicht realistisch. Viele brauchen beruflich ein Auto, Familien, die außerhalb der Innenstadt wohnen, kommen nur mühselig ohne Auto zurecht (Fahrten für Großeinkauf, Kinderkarten, Kinderfreizeiten, ...) Ein autofreier Grasbrook ist sicher nicht durchsetzbar. Und damit muss auch über die Living Bridge Autoverkehr führen.

"Denn Fußgänger möchten
kleinteilige und verspielte Fassaden,
die das Auge beschäftigen." Sie definieren ja schon wieder was andere Leute wollen. Reden Sie doch bitte nur von sich.

Hamburg will...
von jonpro   |   21.11.2007 | 11:58
Auch wenn sie sich wie viele Menschen Gedanken über die Entwicklung Hamburgs machen, zweifele ich daran, dass Sie in der Lage sind ein Gesamtbild der Hamburger in einen so kurzen Satz zu fassen. Gerade zu einem so kontrovers diskutierten Thema.
Ich zum Beispiel bin auch Hamburger, denke viel über die Fortentwicklung nach und sähe am liebsten Die Brücke in der bislang vorgestellten Form realisiert. Ich sehe aber Potenzial auf die Einwände von Zweiflern einzugehen und somit eine größere Akzeptanz zu schaffen.


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