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Duisburger Innenhafen

Die folgende Beschreibung des Entwurfs für die Living Bridge in Duisburg basiert auf den im Anschluss genannten Quellen:

In Politik, Philosophie und Literatur galt der Bau von Brücken schon immer als symbolischer Akt, der Menschen, Welten und Zeiten verbindet. Die größte Faszination lösen aber “Living Bridges” aus, von denen sich die Metropolen der Welt anhand konkreter Planungen immer wieder neu faszinieren lassen. Die lange Reihe der Entwürfe reichte in den letzten Jahrzehnten von Rotterdam, London, Wien, Rom und Berlin bis New York und Dubai. Jede dieser Metropolen versucht, die erste moderne Ausprägung des Bautyps Living Bridge zu realisieren. Angesichts der neuen Synthese aus höchster Standortqualität am Wasser, weitem Ausblick, dynamischem Tragwerk, Terrasse als Gartenersatz und Wohnhausqualitäten in reizvoller Verdichtung ist zwischen den Leit-Metropolen der westlichen Welt geradezu ein Wettkampf darum entbrannt, wem die moderne Ausprägung der Living Bridge zuerst gelingt. Nirgends sind aber die geographischen Bedingungen und der stadtpolitische Vorteil einer Wohn- und Erlebnisbrücke beeindruckender als in Hamburg.

Auch in Duisburg soll eine Living Bridge entstehen. Die dynamische und spontane Stadt Duisburg nutzt ihr spannungsvolles Verdichtungspotential, um mit innovativen Wohnmodellen ein neues Publikum zu gewinnen. Die Duisburger Living Bridge greift architektonisch ein typisches Motiv der industriellen Hafen- und Kanalszenerie Duisburgs auf, spannt den Bogen gedanklich aber von den bekannten historischen Beispielen zum Beispiel in Florenz bis zum Maßstäbe setzenden Anspruch einer modernen, neuen Wohnform auf dem Wasser. Das zeitraubende Einfamilienhaus weit draußen ist längst nicht mehr das Ziel aller Träume. Nicht zuletzt angesichts steigender Benzinpreise und kultureller Angebote gilt das Wohnen in der Stadt als die bessere Lösung. Wasserflächen und deren Strände und Ufer faszinieren jeden Menschen. Nicht die endlose Weite des Meeres bis zum Horizont, sondern die landschaftlichen Übergänge der Uferlagen üben auf den Menschen eine magische  Anziehungskraft aus.

Quellen: Hadi Teherani AG, http://www.duisburg.de und http://www.jabamaro.de/




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